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"On a clear night"  von Missy Higgins

 

Schon einmal etwas von Missy Higgins gehört ? Wohl eher nicht.

Mir ging es genauso, bis ich durch Zufall einen Titel von ihr im Fernsehen gehört habe. Allerdings war dem kurzen Ausschnitt nicht zu entnehmen, um welchen Titel und welche Sängerin es sich handelte, so dass ich einige Zeit recherchieren musste. Ich fand dann heraus, dass es sich um den Titel "Dancing dirt into the snow" von der australischen Sängerin Missy Higgins handelte, von der ich vorher absolut noch nichts gehört hatte.

Na ja, das mag vielleicht daran liegen, dass ich noch nie in Australien war, denn in ihrer Heimat ist die 24-jährige gebürtige Melbournerin ein absoluter Star. Gestoßen bin ich dann auf die CD "The sound of white" , ihr Debüt-Album, das 2005 das meistverkaufte Album in Australien war. Ich war sofort davon begeistert, so dass ich mir ohne lange zu überlegen auch die "aktuelle" CD aus dem Jahr 2007 zugelegt habe. Diese CD erreichte Dreifach-Platin in Australien und  war wiederum das meistverkaufte Album des Jahres mit der Folge, dass Missy Higgins dafür zum zweiten Mal mit dem ARIA Award (Australien Grammy) als "Best Female Artist" ausgezeichnet wurde. Und ich muss sagen, ich habe beide Investitionen absolut nicht bereut.

Leidenschaftlich und aufrichtig, die australische Singer-Songwriterin Missy Higgins ist wahrlich eine willkommene Abwechslung in einer mit Einweg-Pop übersäten Musik-Landschaft, nicht zuletzt, weil sie die üblichen synthetischen Verpackungen meidet und stattdessen einen zeitlosen Ansatz wählt.

Das aktuelle Album profitiert von der einfühlsamen Produktion von Mitchell Froom, der für seine Arbeit mit Paul McCartney, Elvis Costello, und Crowded House bekannt geworden ist.

"Die CD spiegelt hoffentlich wider, wo ich im Moment stehe", sagt Higgins selber über ihr Album. "Ich fühle viel deutlicher, wer ich bin und was ich mit meiner Musik erreichen will. Ich habe mich aus der anfänglichen Verwirrung und den Selbstzweifeln fortbewegt, die ich fühlte, als ich gerade mit meiner Musik angefangen hatte."

Es ist sicherlich eine ganze Reise, die sie damit meint. Higgins begann ihre musikalische Karriere zusammen mit ihrem älteren Bruder in einer Band, als sie gerade 13 war. Sie geriet ins Rampenlicht, als sie im Jahr 2001 einen nationalen  Songwriting-Wettbewerb eines einflussreichen nationalen Radiosenders gewann. Danach entschied sich aber gegen die direkte Vermarktung und reiste erst einmal mit dem Rucksack durch Europa, ehe sie dann ihre ersten Alben veröffentlichte. Wichtig waren ihr zu dieser Zeit vor allem Life-Auftritte, u.a. in den USA und Großbritannien. Bis Ende

2005 hatte sie so insgesamt 200 Konzerte gegeben, darunter eine denkwürdige Serie von Open-Air Konzerten in Australien.

Glücklicherweise liebt Missy Higgins es,  Songs zu schreiben, während sie auf einer Tournee unterwegs ist. "Im Gegensatz zu fast allen Songs auf dem ersten Album, habe ich die Lieder auf dem aktuellen Album auf der Gitarre komponiert, dem einzigen Instrument, das ich mit ins Hotelzimmer oder in einen Bus nehmen kann" sagt Higgins. "Vielleicht ist das der Grund, warum dieses Album etwas mehr Energie ausstrahlt als das letzte, da ich am KLavier eher ruhige, langsame Melodien schreibe. "

Der erste Titel auf der CD, der auch als Single ausgekoppelt wurde,  die wunderschöne Ballade "Where I Stood", wurde bekannt durch die erfolgreiche US-TV Show Grey's Anatomy und wurde danach zum Down-load Renner bei iTunes. Insgesamt ist dieses Album genauso abwechslungsreich wie der Vorgänger und ein tolle Mischung aus Gitarre und Piano dominierten Popsongs, die den Einfluss ihrer anfänglichen Jahre in der Jazzband deutlich erkennen lassen.

Wer in dieses Album einmal komplett reinhören will, der kann das auf ihrer Seite - www.missyhiggins.com - tun.

P.S.: Eines meiner Lieblingslieder von ihr ist neben "Dancing dirt into the snow"  in jedem Fall "The sound of white" von dem gleichnamigen Album. Aber das ist ja wie alles im Leben reine Geschmackssache ! Also, selber einmal reinhören und eigene Meinung bilden !!!

Von Ratlosen und Löwenherzen: Eine kurzweilige, aber nützliche Geschichte des englischen Mittelalters

In diesem Sachbuch von Rebecca Gablé geht es um das Mittelalter in England. Von Ratlosen und Löwenherzen beschreibt die englische Geschichte von der Völkerwanderung Ende des 3. Jahrhunderts bis zur Verbreitung des Buchdrucks Ende des 15. Jahrhunderts.

Als im 4. Jahrhundert die Römer die britischen Inseln verließen, fielen die Pikten  und Skoten (Schottland und Irland) ein. Wilde Pikten und Skoten hatten sich überdies auf dem neblichten Eiland als lästige Wanzen erwiesen. Um sich gegen die einfallenden Barbaren zur Wehr zu setzen, riefen die Romano-Briten die Angelsachsen aus Norddeutschland. So geht die Geschichte weiter über Alfred den Großen, den ersten König England, Sven Gabelbart und Edmund Eisenseite bis hin zum Kreuzritter Richard Löwenherz.

In diesem Buch wird mit dem Mythos Mittelalter Schluss gemacht. Gablé erzählt die Geschichte des englischen Mittelalters neu. Dabei schreibt sie kompetent und informativ, herrlich farbenprächtig und mitreißend wie in einem Roman. Dabei wird alles durch Kuriositäten und Skurrilitäten aufgelockert. Im Buchcover ist zudem ein königlicher Stammbaum enthalten.

Dieses Buch ist jedem zu empfehlen, der sich für Geschichte interessiert. Gerade der humoristische Teil macht es zu einem besonderen Geschichtswerk, der das Lesen erleichtert. Außerdem bringt das Buch eine innere Logik in die umfangreichen verwandtschaftlichen Beziehungen, abgesprochenen Bündnisse und verworrenen Verhältnisse.

Erhältlich unter der ISBN- Nummer 978-3404642427 im Bastei Verlag.

"We've All Been There"  -  von Alex Max Band

Als ich das erste Mal den Titel „Tonight“ von Alex Max Band im Radio gehört habe, dachte ich zunächst, dabei handele es sich um eine Band.  Weit gefehlt. Der Sänger heißt tatsächlich Alex Max Band und die Stimme kommt einem irgendwie bekannt vor.

Kein Wunder, denn vor genau 10 Jahren, nämlich 2001 lieferte er mit dem Song „Wherever You Will Go“, damals noch mit seiner Band The Calling einen Hit ab, der Ende 2009 vom renommierten amerikanischen Billboard-Magazin wegen seiner beindruckenden Verkaufszahlen  zur Nummer Eins der „40 erfolgreichsten Adult Popsongs des Jahrzehnts“ gewählt worden war. Und wer diesen Titel einmal in der Live-Akustikversion auf dem Album Camino Palermo gehört hat, der kann vielleicht nachvollziehen, warum mich dieser Musiker näher interessiert hat. Nach dem Erwerb der alten The Calling CDs habe ich mir zu Weihnachten nun die Solo-CD dieses genialen Songwriters gegönnt und bin mehr als belohnt worden.


Eine wunderschöne rockig-poppige CD,  auf der wirklich jeder der 13 rockig arrangierten Songs absolut  hörenswert ist und die die einzigartig gefühlvolle  Stimme von Alex Band voll zur Geltung bringt. Kein Wunder, denn  der Sänger hat seine Lieder selbst geschrieben und 5 Jahre harte Arbeit  in dieses Album gesteckt, neben jeder Menge Geld, um die CD unter seinem eigenen Label produzieren zu können.


„Ein guter Song spendet Hoffnung. Liebe ist Leben, Leben ist Musik und Musik ist Hoffnung“ so Alex Max Band im Februar 2010. Und ihm nimmt man solche Weisheiten ab, denn mit seinen 28 Jahren hat er mit seiner früheren Ehefrau Jennifer Skye erlebt, was es heißt, zum Überleben auf ein gespendetes Organ angewiesen zu sein. Auch wenn die Ehe zerbrach, engagiert er sich seitdem unermüdlich für Organspende und die amerikanische Hilfsorganisation „Donate Life“, für die er sogar  mit einem Tattoo am Arm wirbt. Mit seinem neuen Album „ We’ve All Been There“ unterstreicht Alex Max Band genau  diese  wirkungsvollste Stärke seiner Songschmiedekunst: die unwiderstehliche Aufforderung zu Mut, Hoffnung und Lebenslust.


Wer wie ich Gefallen an dieser CD gefunden hat, der bekommt  am 21. März 2011 Gelegenheit, diesen genialen Künstler im E-Werk in Köln live zu sehen (übrigens ein weiteres Weihnachtsgeschenk von mir).

(Promotion-Video)

 

 

Green Zone – Politthriller mit Matt Damon

Im Jahr 2003 sucht der Chief Warrant Officer Roy Miller (Matt Damon) im besetzten Irak für die US-Regierung nach Massenvernichtungswaffen. Allerdings führen die vom Geheimdienst zur Verfügung gestellten Informationen, die aus einer anonymen Quelle stammen, nicht zu den Waffenverstecken. Bei einer weiteren Durchsuchung trifft Miller auf den Iraker „Freddy“. Dieser unterrichtet Miller vom Treffen des irakischen Generals Al Rawi mit seinen Gefolgsleuten in einem Privathaus. Bei der Festnahme kann Al Rawi jedoch flüchten. Bei einem der gefangenen Gefolgsleute findet Chief Miller Aufzeichnungen. Zusammen mit CIA- Officer Martin Brown stößt Miller auf Beweise, die offenbaren, dass der Kriegsgrund für die Irakinvasion gelogen war. Miller stört damit die Intrigen des US-Außenministeriums, vertreten durch Clark Poundstone, der ihm das Leben schwer macht.

In diesem packenden Politthriller, in dem nichts scheint wie es ist und die Wahrheit Auslegungssache ist, ist Spannung garantiert. Mit aktuellem Bezug,zeigt „Green Zone“ den Imperialismus der USA und die kompromisslose Durchsetzung wirtschaftlicher Interessen, in der sogar die eigene Bevölkerung belogen wird, um sie in einen Krieg treiben.

Ich empfehle „Green Zone“ jedem, der Lust auf Spannung hat und die Politik von einer anderen Seite beleucht sehen möchte! Gerade an grauen Wintertagen ist „Green Zone“ ein sehenswerter Film.






Freilinger Infobox

  • Di 25.06.: Markt in Freilingen, 15.30 - 18.00 Uhr, Mittelstraße am Bürgerhaus mit Markt-Café ab 15.00 Uhr
  • Sa/So 6./.7. Juli: Seefest des Musikvereins Freilingen 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

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