Es geht auf die Schlussgerade... bei der Umsetzung des "Gestaltungskonzeptes Freilinger See" mit Hilfe einer Leader-Förderung werden die abschließenden Arbeiten durchgeführt. Dank kostengünstiger Umsetzung und bisheriger Unterschreitung des Kostenrahmens können jetzt sogar noch zusätzliche Maßnahmen kurzfristig umgesetzt werden, wie z.B. eine Elektro-Ladesäule auf dem Parkplatz. Zudem können sich Hundehalter über die Einrichtung einer Hunde-Wasserzone freuen, in der erstmalig der Zugang zum Wasser erlaubt ist. 

Ende in Sicht...die Umsetzung der Einzelmaßnahmen am Freilinger See aufgrund des Gestaltungskonzeptes (s. Bericht) befinden sich auch mit Blick auf die kommende Sommer-Saison in der Schlussphase.

Beim im Herbst letzten Jahres aufgestellt Piratenschiff auf dem Kinderspielplatz wurde der Fallschutzbereich fertig gestellt.

Die ebenfalls Ende 2020 installierte Wasserspielanlage wurde weiter ergänzt. Diese und andere Restarbeiten ( u.a. auch noch die Installation der Bolzplatztore, des Volleyballnetzes, der Sitzgelegenheiten und eines Reihenfahrradständers) werden in den kommenden Wochen fertiggestellt. Die gesamte Fördermaßnahme muss bis spätestens 30.06.2021 abgeschlossen sein.

Erstmalig werden in diesem Jahr mit Bojenketten zwei Bereiche abgesperrt, für die Ende Februar bereits die Fundamente vorbereitet wurden.

Eine Bojenkette wird vom West- auf das Ostufer gespannt, um den Bereich um die Staumauer und den Überlaufturm abzusperren. Hinter der Absperrung ist das Schwimmen verboten.

Diese Vorgabe des Gemeindeversicherungsverbandes und der deutschen Gesellschaft für das Badewesen musste aus Sicherheitsgründen eingehalten und umgesetzt werden, um überhaupt den Badebetrieb am Freilinger See in der bisherigen Form verantwortbar fortsetzen zu können bzw. dürfen.

Die zweite Absperrung wird vor allem die Hundehalter freuen. Damit wird vor der bestehenden Hundewiese eine kleine Bucht abgesondert. In diesem Bereich dürfen Hunde erstmalig offiziell ins Wasser.

Im letzten Jahr wurde immer wieder die Bitte an die Bürgermeisterin Jennifer Meuren herangetragen, den See auch für Hunde zugänglich zu machen. Mit der neu eingerichteten "Hunde-Bade-Zone" will man nun auch den Vierbeinern ermöglichen, sich im Wasser zu erfrischen.

Was zukünftig am See erlaubt oder auch untersagt ist, erfährt man demnächst überdies auf der neuen ansehnlichen Informationstafel, die von Judith Maur gestaltet wurde. 

Neben diesem Schild werden noch die allgemeine Blankenheim Map sowie eine Wanderkarte an drei Infopunkten platziert, die von der Nordeifeltourismus zur Verfügung gestellt wurde und derzeit noch grafisch für Blankenheim angepasst wird.

In den kommenden Wochen wird zudem ein Ladeschrank für E-Bikes geliefert, so dass man demnächst in erholsamen Pausen am See sein E-Bike aufladen kann.

Insgesamt beläuft sich die Gesamtkostenschätzung im Rahmen der Förderantragstellung auf 263.644,50 €. Die bisher umgesetzten Maßnahmen und noch ausstehenden Restarbeiten werden die Fördersumme nicht gänzlich ausschöpfen, so dass aufgrund der kostengünstigen und berechnungskonformen Umsetzung der einzelnen Projekte erfreulicherweise noch rund 50.000 € vom Gesamtvolumen abgedeckt werden können. 

Dadurch ist es möglich geworden, dem Wunsch aus der Politik entsprechend auch noch eine Elektroladesäule mit zwei Ladepunkten von je 22 kW auf dem großen Parkplatz an den Grillhütten zu realisieren, womit dann auch E-Autos "aufgetankt" werden können. Die Herstellung einer Ladesäule war ursprünglich kein Bestandteil des Gestaltungskonzeptes. Nach erfolgter Abstimmung hat die Bezirksregierung die Förderfähigkeit jedoch bereits testiert.

Der dafür erforderlich gewordene Anschlusspunkt an das 0,4 kV-Niederspannungsnetz liegt im Bereich des Kiosks, so dass eine ca. 230-240 m lange Niederspannungserdkabelverbindung bis zum Standort der Ladesäule verlegt werden muss.

Der Umstand, dass dafür ein langer Graben gezogen werden muss, wird in einem dafür genutzt, die Strom- und Entsorgungssituation für größere Veranstaltungen und Feste, wie z.B. das Seefest zu verbessern, da die vorhandene Infrastruktur an den Grillhütten bei erhöhtem Strombedarf nicht ausreicht.

Der im Zuge der Anschlussarbeitern ebenfalls mit installierte neue Anschlussschrank soll hier Abhilfe leisten und künftig zusätzliche Generatoren überflüssig machen. 

Auch wird das ebenfalls bei Großveranstaltungen bestehende Problem bei der Abwasserentsorgung im Bereich der Grillhütte angegangen. Weil keine Entsorgungsmöglichkeit vor Ort vorhanden ist, war es immer mit einem großen Arbeitsaufwand verbunden, zusätzliche Toilettenwagen zu nutzen zu können.

Der Bau einer dauerhaften Toilettenanlagen auch an den Grillhütten, wäre auf baurechtliche Schwierigkeiten gestoßen. Eine neue Entsorgungsleitung bietet jedoch bereits eine große Verbesserung für den Anschluss des Toilettenwagens beim Seefest und anderen Veranstaltungen. 

Der Musikverein Freilingen hat für diese zusätzliche Maßnahme am See dankenswerter Weise bereits tatkräftige Unterstützung für den Bauhof, der die Erdarbeiten durchführen soll, zugesagt. 

Auch diese zusätzlichen Planungen sind vom Gesamtvolumen der Fördermaßnahme gedeckt.

Darauf kann man dann hoffentlich demnächst wieder gemütlich in der Seebar am Freilinger See anstoßen. Das ist dann irgendwie schon so etwas wie Urlaub...

 

 

 

 

 

 

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