„Ich will 2020 Landrat werden!“ - so die klare Ansage des Freilingers Markus Ramers, der am Donnerstag, 16. Mai 2019 am historischen Ort Kloster Steinfeld offiziell seine Landratskandidatur verkündete. Markus, der bisher erster Stellvertreter des Landrates war, möchte damit im kommenden Jahr Nachfolger von Günter Rosenke werden, der seinen wohlverdienten Ruhestand antritt und nicht mehr für die Spitze des Kreises Euskirchen zur Verfügung steht. 

 

„Ich bin im Kreis Euskirchen aufgewachsen und lebe hier mit meiner Familie. Die Region ist mir wichtig und vor allem liegen mir die vielen Menschen am Herzen, die sich Tag für Tag im Beruf oder ehrenamtlich für unseren Kreis einsetzen. Als Landrat möchte ich diesen Zusammenhalt stärken“, so die Gründe für seine Kandidatur. 

Der SPD-Kreisvorstand und die Vorsitzenden der Ortsvereine haben Markus Ramers am Mittwochabend einstimmig als Landratskandidaten nominiert. In den vergangenen Wochen habe er aber auch zahlreiche Ermutigungen zu seiner Kandidatur aus verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen bekommen, so der ambitionierte 32-jährige Freilinger. „Das Amt des Landrates ist kein Parteiamt, sondern auf die Person kommt es an. Deshalb ist meine Kandidatur auch eine Kandidatur der Einladung. Ich lade alle Bürgerinnen und Bürger, aber auch andere Parteien, parteiunabhängige Gruppen und Verbände ein, mit mir den Kreis weiter voran und in die Zukunft zu bringen.“

Für den Kreis Euskirchen sieht er aktuell drei zentrale inhaltiche Herausforderungen, denen er seine Arbeit als Landrat widmen möchte:„ Da ist zum einen die älter werdende Bevölkerung im Kreis Euskirchen. Wie bekommen wir mehr Pflegekräfte, mehr altersgerechte Wohnungen und eine gute ärztliche Versorgung in den Kreis? Zum anderen ist es der technische Fortschritt: Wie schaffen wir es, dass der Kreis Euskirchen bei der Digitalisierung und der technologischen Entwicklung nicht abgehangen wird? Wir brauchen Glasfaser- und Mobilfunkausbau für die Arbeitsplätze von morgen. Und zuletzt: Was brauchen wir, damit unsere Region auch in Zukunft attraktiv für Familien ist? Ich denke da zuerst an KiTa-Plätze und gute Schulen, aber genauso an Freizeitmöglichkeiten und die Stärkung unserer Vereine.“, erläuterte Ramers seine Vorstellungen für den Kreis.

Und gerade, wenn es um das Thema Bildung geht, kennt er sich bestens aus. Nach seinem Mathematik- und Geschichtsstudium in Köln war er von 2011 bis 2013 als Studienreferendar an der Gesamtschule Weilerswist tätig. Seit Februar 2013 unterrichtet er am Städtischen St. Michael-Gymnasium in Bad Münstereifel als Lehrer. Doch auch bei den Bedürfnissen der Allerkleinsten kann er als Vater eines dreijährigen Sohnes aus eigener Erfahrung mitreden. Im Sommer erwarten er und seine Frau überdies noch eine Tochter, so dass sich seine Praxiskenntnisse dann noch erweitern werden.  

In der Kommunalpolitik des Kreises ist Markus Ramers schon länger fest verankert. Seit 2013 ist er Vorsitzender der SPD im Kreis Euskirchen und wurde zuletzt im März 2019 mit 97,6% wiedergewählt. Vor zehn Jahren wurde er als bis dato jüngstes Mitglied in den Kreistag des Kreises Euskirchen gewählt. Dem Blankenheimer Gemeinderat gehört er seit 2011 an. Dort sitzt er auch dem Ausschuss für Generationen und öffentliche Sicherheit, in dem Themen wie Kindergarten, Jugend  und Schule regelmäßig auf der Tagesordnung stehen, als Vorsitzender vor.

Seit 2014 vertritt der engagierte Freilinger den Kreis als erster stellvertretender Landrat bei verschiedenen repräsentativen Anlässen. „Ich komme viel rum in unserer Region und bin dankbar für die vielen interessanten Begegnungen mit engagierten Menschen in unseren Dörfern und Städten.“, so Markus über seine derzeitigen politischen Aufgaben, „Das motiviert mich, nun als Landrat zu kandidieren.“

Wif gratuliert Markus zur einstimmigen Nominierung und wünscht alles Gute für den bevorstehenden Wahlkampf!

Wer noch mehr erfahren möchte über die Person Markus Ramers, der trotz aller politischer Aufgaben auch dem Vereinskartell Freilingen als Kassenwart immer noch die Treue hält, der sollte unbedingt die Interviews lesen, die WiF mit ihm bereits in den vergangenen Jahren geführt hat und die in anschaulicher Weise auch seine politische Entwicklung aufzeigen, vom SPD-Kreisvorsitzenden (2013)  zum Landtagskandidaten (2016). Sehr interessant!

Informationen auch unter ramers.eu

 

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