Klappe, die Dritte" - Heute ist nach “24 Zoll” und “Alles Gut” mit “Mama meiner Kinder” in relativ kurzer Zeit der dritte Song von Lukas Hellenthal aus Freilingen erschienen. Im von Frederic Gieselbach produzierten Song und dem dazugehörigen Musikvideo vom ehemaligen Freilinger Robin Klütsch geht es um die Liebe von Lukas zu seiner Verlobten Alina und wie er sich die gemeinsame Zukunft wünscht bzw vorstellt. Absolut hörens- und sehenswert.

 

"Mama meiner Kinder" - Ein Song voll puren Emotionen und mit viel Romantik. Abgerundet wird das ganze dadurch, dass Lukas seine Alina in dem Musikvideo mit dem Song überrascht hat.

Die Veröffentlichung am 2. Juli 2021 ist natürlich für WiF und Simon Hellenthal die perfekte Gelegenheit für ein weiteres Gespräch mit dem talentierten, 26jährigen Nachwuchsmusiker aus Freilingen.

WiF: Hallo Lukas, Heute ist nach “24 Zoll”und “Alles Gut” in relativ kurzer Zeit schon Dein dritter Song “Mama meiner Kinder” erschienen. Wie schaffst Du es, deine Arbeit, Blechbaron und die Musik unter einen Hut zu bringen?

Lukas: Hallo Simon, auf das heutige Interview freue ich mich ganz besonders, denn wer hat schon das Glück, von einem seiner besten Freunden interviewt zu werden.

Du weißt sicher, wie eingespannt ich zeitlich bin. Jedoch finde ich immer noch die ein oder andere Minute Zeit, um meine Musik zu schreiben und zu komponieren, denn es macht einfach nur Spaß und seiner Kreativität freien Lauf zu lassen, hat noch nie geschadet. Da nehme ich mir dann gerne die notwendige Zeit. Außerdem werde ich bei der Umsetzung meiner Kompositionen immer tatkräftig von meinem Produzenten Frederic Gieselbach unterstützt.

WiF: Im Song “Mama meiner Kinder” geht es um Deine Liebe zu Deiner Verlobten Alina und wie Du Dir Eure Zukunft vorstellst bzw wünschst. Wie kamst du auf die Idee ,das in einem Song zu verarbeiten?

Lukas: Die Idee kam mir bereits im November letzten Jahres, sprich – ich habe das Lied „Mama meiner Kinder“ sehr zeitnah nach “24 Zoll” geschrieben. Im Gegensatz zu sonst habe ich jedoch aktiv 6 Monate an Text und vor allem Musik gearbeitet.

Die Idee zum Lied kam daher, dass ich gespürt habe, dass Alina sehr traurig war, weil wir nicht wie geplant heiraten konnten und unsere Hochzeit in die Ferne gerutscht ist. Da wollte ich einfach nochmal für etwas Aufmunterung sorgen und Alina zeigen, dass es auch ohne Hochzeit in Weiß für uns so schön weitergeht wie bisher.

WiF: Alina ist die große Liebe deines Lebens. Wann wusstest du, dass sie die richtige ist?

Lukas: Gute Frage. Ich denke, da kann ich keinen richtigen Zeitpunkt nennen. Natürlich würde ich am liebsten sagen ab der ersten Sekunde. Jedoch ist das Gefühl in den ersten paar Jahren immer mehr gewachsen. Wir sind im Alter von 16 (Alina) & 18 Jahren (Ich) zusammengekommen und konnten uns von Anfang an aufeinander verlassen. Natürlich hat es da auch mal gekriselt. Aber ich würde sagen, seit ca. 6 Jahren bin ich mir da absolut sicher, dass Alina meine große Liebe ist und für immer bleiben wird!

WiF: Was bedeutet Dir der Song?

Lukas: Mir persönlich bedeutet der Song enorm viel. Alina weiß zwar, wie ich mir unsere gemeinsame Zukunft vorstelle, jedoch ist es nochmal ein ganz anderer Schritt ,sich in die Öffentlichkeit zu stellen und das Ganze in Form eines Songs oder gar Projekts auszudrücken. Dafür muss man sich schon sehr sicher mit seinem Partner sein.

Ich bin auf jeden Fall unfassbar gespannt wie dieses Lied ankommt und hoffe auch, dass sich andere Paare mit dem Lied identifizieren können.

WiF: Für mich hat dein Song gewisse Parallelen zu “Kaum erwarten” von Wincent Weiss. Was denkst du darüber?

Lukas: Um ehrlich zu sein, kannte ich das genannte Lied bis gerade nicht. Jedoch habe ich es mir angehört und ich muss sagen, es gefällt mir sehr gut. Der Grundgedanke der beiden Lieder ist sicherlich der Gleiche. Aber ich bin gerade froh, dass die Lieder sich in Ihrer musikalischen wie textlichen Art doch stark unterscheiden. Welches Lied jetzt besser ist ,will ich gar nicht beurteilen. Ich bin aber auf jeden Fall froh, dass ich ein persönliches Lied für Alina schreiben konnte und sie sich darüber so gefreut hat, wie ich es mir erhofft habe. Damit ist mein Ziel erfüllt.

WiF: Beim Videodreh hast du Alina mit deinem Song überrascht. Beschreib bitte mal, wie das Ganze für sie und auch für Dich war.

Lukas: Das war Nervenkitzel pur. Ich war sehr nervös – wie bisher bei keinem anderen Videodreh. Zum einen war ich extrem nervös, weil ich nicht wusste, wie Alina überhaupt reagieren wird und zum andern hatte ich etwas Schiss, weil ich sowie das ganze Team nur einen Versuch hatten, um das Video zu drehen und die echten Emotionen einzufangen. Hätten wir irgendwelche technischen Probleme gehabt, hätte sich die monatelange Vorarbeit in Luft aufgelöst. Doch zum Glück hat alles perfekt funktioniert.

Ich bin richtig glücklich und dankbar, dass ich in Sachen Video und Social-Media Robin als Unterstützung habe. Ohne ihn würde das ganze lange nicht so professionell laufen und vor allem hängt er sich da auch einfach richtig rein. Vielen Dank an dieser Stelle.

Nachdem der letzte Ton des Songs ausgeklungen war, habe ich nur gemerkt, wie stark Alina sich an mir festgehalten hat. Worte hat sie zunächst gar keine finden können. Es hat ungefähr 2 Tage gedauert, bis Alina das Ganze realisiert hat – für mich die beste Belohnung, die ich hätte bekommen können.

WiF: Wer wusste alles von dem Song und deinem Plan? Und war es schwer, alles vor ihr geheim zu halten?

Lukas: Die Anzahl der Leute, die davon wussten war sehr begrenzt. Zu Beginn wusste nur Alinas Vater Dirk von der Idee, da er mir den Kontakt zum Nürburgring hergestellt hat. Als ich dann die Bestätigung hatte, dort zu drehen, habe ich alle involviert, die ich dafür gebraucht habe - denn allein läuft das einfach nicht.

Zum einen waren das die Leute aus dem Video Team: Robin Klütsch und Phil Gieselbach (der Bruder des Produzenten), dann natürlich Frederic Gieselbach, der mit mir das Lied "gepimpt" hat und den fetten Sound rausgeholt hat, den wir jetzt hören und dann noch Flo Nellessen, der mir am Drehtag sehr stark bei der Organisation geholfen hat und sich während des Drehs um die Beleuchtung im Saal gekümmert hat. Zu guter Letzt war dann noch Alinas Chef, Jens Heckenbach involviert, weil er Alina zum Ring gebracht hat. Er hat Alina vorgegaukelt, dass es am Ring ein Projekt gäbe, wo er Alinas Unterstützung braucht.

Über das gesamte halbe Jahr war es echt unfassbar schwer, das ganze Projekt geheim zu halten – immerhin leben Alina und ich zusammen in einem Haushalt und auch hier im Haus habe ich mein Musikstudio. Deswegen konnte ich halt immer nur an der Musik arbeiten, wenn ich mir sicher war, dass Alina für ein paar Stunden sicher weg sein würde. Zum andern gehen wir sehr locker mit unseren Handys um. Und wenn ich dann mit den anderen via WhatsApp kommuniziert habe, musste ich immer aufpassen, dass Alina nicht mal mein Handy in der Hand hat und versehentlich etwas liest. Also es hat über einen solch langen Zeitraum echt Nerven gekostet.

WiF: Gedreht wurde das Musikvideo im Kino am Nürburgring. Wieso fiel die Wahl auf diesen Drehort?

Lukas: Es gab für mich zwei gute Gründe, das Video im Ring-Kino des Nürburgrings zu drehen. Zum einen ist der Nürburgring ein Ort, an dem ich mit Alina schon unfassbar viele schöne Momente erlebt habe – ob auf Festivals oder abends einfach mal an die Strecke fahren und zuschauen, wie andere ihre Autos mit Ach & Krach durch die Kurven schaukeln.

Außerdem wusste ich, dass Alina von der Arbeit aus ab und an mit dem Nürburgring zu tun hatte. Denn ich habe mir natürlich auch von Anfang an Gedanken gemacht, wie ich Alina glaubwürdig zum Filmset bekommen kann, ohne dass sie Verdacht schöpft.

WiF: Für die Dreharbeiten und das Musikvideo verantwortlich war Dein Freund und ehemaliger Freilinger Robin Klütsch. Erzähl uns bitte mehr von den Dreharbeiten.

Lukas: Am Tag der Dreharbeiten haben wir uns direkt am Nürburgring getroffen. Robin hatte dazu das nötige Kamera- & Lichtequipment organisiert und ich das Klavier am Morgen geholt. Dann haben Robin, Phil, Flo und ich alles aufgebaut und ein paar Probedurchläufe gemacht, um die Kameras einzustellen, die Belichtung zu testen und den Weg durch das Ringwerk zum Kino mit Kameras ausgestattet. Das ging alles recht fix. Dann hieß es nur noch „Warten“.

WiF: Produziert wurde der Song von Frederic Gieselbach. Was kannst Du uns über ihn und die Arbeit mit ihm erzählen?

Lukas: Frederic ist in meinen Augen ein Genie. Er produzierte schon damals bei meiner alten Band „Penguin Suicide“ die Demos. Wir kennen uns schon locker 10 Jahre.

Nachdem Dominic und ich das Lied “24 Zoll” rausgebracht haben, welches wir mit Oliver DeVille (mit dem ich immer noch sehr gut in Kontakt stehe und mit dem ich auch sehr sehr zufrieden war – jedoch ist Olli sehr dick im Geschäft und hat leider nur begrenzt Zeit) produziert haben, kam Fred nach einer langen Zeit ohne Kontakt auf mich zu und bot mir an, mich zu unterstützen, weil er findet, dass ich Potential in meinen Stücken habe.

Dann haben wir erstmal zum Test ein paar Demos zusammen gemacht. Dabei haben wir gemerkt, dass wir uns unfassbar gut ergänzen und wir genau auf einer Wellenlänge sind – musikalisch wie privat. Das war für mich dann das gute Gefühl, was mich dazu verleitet hat, von nun an alles mit Frederic zu machen. Und ich denke, zum Sound der Lieder muss ich nichts sagen. Wir produzieren alles was man hört selber, da ist nix gekauft und da steckt zu 100% unser beider Herzblut drin.

An dieser Stelle auf jeden Fall nochmal ein dickes Danke an dich Fred!

WiF: Die Bandbreite deiner Songtexte ist ziemlich breit. Was gefällt Dir daran?

Lukas: Naja, mir gefällt es, dass ich ohne Label bin und dadurch die gesamten Entscheidungen selber fällen kann und mir niemand ins Wort reden kann oder mich zu etwas zwingen kann. Deshalb schreibe ich meine Texte so, wie sie mich gerade bewegen und wie es mir gefällt.

WiF: “Mama meiner Kinder” ist bestimmt nicht Dein letzter Song. Kannst du uns schon mal einen Ausblick geben, was du noch geplant hast?

Lukas: Ganz sicher wird „Mama meiner Kinder“ nicht mein letztes Stück sein. Ganz im Gegenteil. Ich habe schon einige Lieder fertig, wo wir auf Grund der Pandemie nur leider keine Videos drehen können. Dann ist schon ein weiteres Projekt in Planung, wofür ich mit Robin ins Ausland reisen muss, um das passende Video drehen zu können. Mehr möchte ich aber noch nicht verraten!

WiF: Da du die vier Standardfragen bereits schon mal beantwortet hast... Wann plant Ihr zu heiraten?

Lukas: Stand jetzt wird am 16.07.2022 unsere Hochzeit stattfinden. Wir erhoffen uns von dem in die Ferne gerückten Termin, dass wir dann mit all unseren Freunden und Verwandten gemeinsam feiern können. Jetzt heißt es Daumen drücken.

WiF: Vielen Dank für das tolle Gespräch Lukas. WiF und insbesondere ich wünschen Dir noch viel Spaß und Erfolg mit deiner Musik.

Lukas: Zum Schluss dieses Interviews möchte ich mich noch einmal herzlich bei allen bedanken, die mich so tatkräftig unterstützt haben und sich so für meine Projekte einsetzten.

Riesen Dank an Fred, Robin, Flo, Phil, Jens Heckenbach und Dirk Wassong.

Dann möchte ich mich natürlich auch bei Dir für die klasse Fragen des Interviews bedanken und Deine Zeit, die du dafür investiert – Danke Simon!

Ein riesen Dank geht auch an den Nürburgring, die mir Ihre mega Location + Personal zur Verfügung gestellt haben.

Doch am allermeisten bedanke ich mich bei meiner besseren Hälfte Alina.. Denn hätte ich Alina nicht an meiner Seite, hätte ich auch keinen Grund solche Lieder und Projekte zu starten. Vielen Dank Mäuschen <3

Hier der Link zum Video auf youtubeMama meiner Kinder 

Und zum Schluss natürlich noch den Songtext von “Mama meiner Kinder”:

1. Strophe:

Jeder neue Tag ist wie ein Film,
an dem du mir das Drehbuch schreibst,
Jeder Nachtkuss ist für mich das Größte,
auch wenn du das so gar nicht weißt.

Genauso solltest du auch wirklich wissen,
wie wichtig es mir ist,
dass du und wirklich nur du,
an meiner Seite bist.

Refrain:
Ich hoffe dass du eines Tages Mama meiner Kinder bist,
und du bis zu meinem Tot an meiner Seite schläfst.
Dass du neben mir im Brautkleid stehst,
und an meiner Hand mit mir in Richtung Zukunft gehst.

2.Strophe:

Egal ob Höhen oder Tiefen,
du stehst immer hinter mir.
Ich kann jeden Tag genießen,
verbring ich diesem Tag mit Dir.

Hast du eigentlich ne Ahnung
was du täglich mit mir machst?
Wenn du mich nur ansiehst,
in meine Augen schaust, und traumhaft lachst.

Refrain:
Ich hoffe dass du eines Tages Mama meiner Kinder bist,
und du bis zu meinem Tod an meiner Seite schläfst.
Dass du neben mir im Brautkleid stehst,
und an meiner Hand mit mir in Richtung Zukunft gehst.

Ich hoffe dass du eines Tages Mama meiner Kinder bist,
und du bis zu meinem Tot an meiner Seite schläfst.
Dass du neben mir im Brautkleid stehst,
und an meiner Hand mit mir in Richtung Zukunft gehst.

Bridge:

Irgendwann in der Zukunft,
mein Haar schon ganz grau.
spielt mein Enkel mit dir,
ja mit dir - meiner Frau.

Ich hoffe dass du eines Tages Mama meiner Kinder bist,
und du bis zu meinem Tot an meiner Seite schläfst.
Dass du neben mir im Brautkleid stehst,
und an meiner Hand mit mir in Richtung Zukunft gehst.

Refrain:
Ich hoffe dass du eines Tages Mama meiner Kinder bist,
und du bis zu meinem Tot an meiner Seite schläfst.
Dass du neben mir im Brautkleid stehst,
und an meiner Hand mit mir in Richtung Zukunft gehst.

Ich hoffe dass du eines Tages Mama meiner Kinder bist,
und du bis zu meinem Tot an meiner Seite schläfst.
Dass du neben mir am Altar stehst,
und an meiner Hand mit mir in Richtung Zukunft gehst.

Freilinger Infobox

 

Hier der Mitschnitt von der Dorfbereisung im Landeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" vom 15.08.2022. Einfach anklicken!

 

 

  

 

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