Es geht voran...auf der Freilinger "Schau-Mal-Wiese", auf der nach und nach verschiedene kleine Naturschutzprojekte umgesetzt werden sollen. Nachdem ein großer Blühstreifen mit mehrjährigem regionalem Saatgut angelegt und eine sog. Benjeshecke gebaut worden ist, hat der SPD-Landtagskandidat Thilo Waasem den ersten Baum auf der Wiese gepflanzt, passend geschmückt zur Freilinger Kirmes. 

Zwei größere Projekte des Ökologischen Dorfentwicklungskonzeptes gehen in diesen Tagen sichtbar voran.

So ist auf der sog. „Schau-mal-Wiese“, auf der verschiedene Blühstreifen, Totholzbereiche, Wildhecken, Obstbäume, Sandarien, Kräuterspiralen, Wasserstellen, Nisthilfen für Insekten, ein Mutterstaudenbeet u.v.m. entstehen sollen, die erste größere Blühfläche angelegt worden.

Helmut Reiferscheid hatte sich freundlicherweise bereit erklärt, mit passendem Gerät das mehrjährige regionale Saatgut auszusäen. Dank des kurze Zeit später zu verzeichnenden Niederschlags ist die Saat auch schon aufgegangen.

Bis die Insekten an diese Stelle aber über ein großes Blütenmeer freuen können, ist allerdings noch Geduld angesagt, da die Aussaat sich im ersten Jahr erst einmal entwickeln muss und dann im nächsten Jahr ihre volle Pracht entfaltet, ausreichender Niederschlag vorausgesetzt.

Parallel dazu ist am Wiesenrand die sog. Benjeshecke aufgebaut worden. 

Für die Totholzhecke wurden mehrere Eichenpfähle in zwei Reihen in den Boden gesetzt und dazwischen lange Äste, Hecken- und Baumschnitt aufgestapelt.

Im Laufe der Zeit sackt die Hecke ab und Vögel tragen Samen ein. Die Hecke beginnt zu leben. Dies schafft einen artenreichen Lebensraum und dient gleichzeitig als Grundstückgrenze, so wie es in Kulturlandschaften bereits seit Jahrtausenden geschieht, denn so alt ist das Prinzip der Totholzhecke bereits. Weiter Infos unter folgendem Link: Totholzhecke.

Aber auch die erst Anpflanzung auf der Wiese ist erfolgt. Thilo Waasem, SPD-Landtagskandidat, hat zusammen mit seinem Freund Markus Ramers und der Ortsvorsteherin einen ersten Obstbaum, und zwar einen Reneklodenbaum am Ende der Wiese eingepflanzt, passenderweise geschmückt in den Kirmesfarben. 

Die Idee der Baumpflanzung war gekommen, weil er in seinem Wahlkampf das Motto "Baum statt Kuli - unsere Heimat blüht wieder auf" ausgegeben hatte und dabei zahlreiche Obst- und Laubbäume an Vereine, Kitas und Schulen verschenkt hat. Sein Freilinger Parteikollege hatte ihn auf das Projekt in Freilingen aufmerksam gemacht hat und so den Kontakt hergestellt. 

In hinteren Bereich sollen im Herbst noch weitere alte Apfelbaumsorten und eine Wildsträucherhecke in den Boden gepflanzt werden. 

Aber auch am weiteren großen Projekt in Freilingen, dem Artenschutzturm "Flivöt" geht es endlich weiter. Der Turm ist bereits eingerüstet und soll in den nächsten Wochen gestrichen werden. Dann werden auch die ersten Nisthilfen unterhalb des Daches angebracht.

Bleibt noch zu hoffen, dass das im Ort verteilte einjährige Saatgut bereits an vielen Stellen aufgegangen ist und bald für viele blühende Quadratmeter sorgt. 

 



Freilinger Infobox

  •  Di 24.05.: Puppentheater,  16.00 Uhr im Bürgerhaus 

 

 

 

 

 

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