"Dat Wasser vun Frellenge es jot"...das gilt auch für die Badesaison 2020, die ja seit der heutigen Aufhebung der Sperrung des Freilinger Sees jetzt so richtig losgehen kann. Die herausragende Güte des Freilinger Gewässers kann man nun auch schwarz auf weiß in einer Mitteilung des nordrhein-westfälischen Umweltministeriums nachlesen, wonach alle Badeseen im näheren Umkreis „ausgezeichnet“ sind und damit die höchste Kategorie erreichen, die bezüglich der Badequalität der Gewässer erreicht werden kann.

(Foto: © Marco Reetz)

Damit niemand gesundheitliche Bedenken haben muss, wenn er bei einladendem Sommerwetter ein umliegendes Naturgewässer aufsucht, werden vor Beginn der Saison in jedem Jahr die aktuellen Gewässerkarten veröffentlicht. Dem Freilinger See ist dabei, wie schon in den vergangenen Jahren, auch dieses Mal wieder ausgezeichnete Wasserqualität bescheinigt worden.

In Nordrhein-Westfalen gibt es insgesamt 83 ausgewiesene EU-Badegewässer mit insgesamt 108 Badestellen, an denen während der Badesaison regelmäßig Untersuchungen der Wasserqualität stattfinden. Nach aktuellen Daten weisen 104 Badestellen eine „ausgezeichnete“ und drei Badestellen eine „gute“ Wasserqualität auf. 

Die routinemäßige Überwachung der Badestellen stellt sicher, dass das Baden in den ausgewiesenen EU-Badegewässern nur bei hygienisch einwandfreien Bedingungen erlaubt ist.

In diesem Zusammenhang besteht nach derzeitigem Kenntnisstand und nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zudem kein Anlass zur Sorge, dass Covid-19 (SARS CoV-2) über den Wasserweg übertragen wird. Auch nach Auskunft des Umweltbundesamtes sind nach aktuellem Kenntnisstand in Badegewässern keine relevanten Konzentrationen an SARS-CoV-2 zu erwarten, die zu einer Infektion führen können.

"Wenn es um die Wasserqualität geht, steht dem Badevergnügen in allen 83 Badegewässern Nordrhein-Westfalens nichts entgegen. Aber die Freude währt nur dann, wenn alle umsichtig sind und die Hygiene- und Abstandsregeln konsequent einhalten“, mahnt Umweltministerin Ursula Heinen-Esser zur Vorsorge (Quelle: www.land.nrw.de)

Dies gilt natürlich auch für den 11 ha große Freilinger See mit seinem offiziell 263 m langen Badestrand, in dem das Baden auf eigene Gefahr erlaubt ist. Die Auszeichnung des Gewässers ergibt sich aus den Messungen im letzten Jahr: 

 

Nähere Infos auch unter folgendem Link: Wasserqualität Freilinger See

Übrigens, zu einer guten Gewässerqualität können auch die Badegäste eine Menge beitragen. Dazu gehört es zum Beispiel keine Wasservögel zu füttern, vor allem Müll und Unrat immer mitzunehmen und Verunreinigungen sofort der Kommune, der Stadt oder dem Kreis zu melden.

Na, da kann die Badesaison ja starten

 

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Freilinger Infobox

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