"Bekanntes und Neues"...gab es bei der diesjährigen Freilinger Kirmes, die traditionell am ersten Maiwochenende gefeiert wurde. Dabei kam jeder auf seine Kosten, groß wie klein. Vor allem bei der Häusertaufe hatte trotz bescheidener Wetterverhältnisse besonders der Dorfnachwuchs ganz viel Spaß. Woran das lag, kann man im bebilderten Rückblick erfahren. In jedem Fall gebührt wieder ein ganz großes Danke den Organisatoren (vor allem Peter und Jana Reiferscheid) und allen Helferinnen und Helfern. Et wor widder schön!

Und es war wieder sehr abwechslungsreich...auf der diesjährigen Kirmes in Freilingen, nicht nur was das Wetter betrifft.

Erleben konnte man an den drei Tagen: viele große und zahlreiche kleine Kirmesfreunde, aktive Nicht-mehr und Noch-nicht-Junggesellen, Seilchensprünge und Ruderboote, Flaschen- und Zapfbier, Hahneköppen und Häusertaufe und vor allen Dingen jede Menge Spaß.

Symbolisch eröffnet wurde die Kirmes am Samstag, 2. Mai mit dem Aufstellen des Maibaums auf dem Dorfplatz. Wieder hatte Siegfried Bonzelet einen stattlichen Baum organisiert, der Dank tatkräftiger Unterstützung von Altgesellen und Junggebliebenen unter der strengen Aufsicht von zahlreichen Freilingern reibungslos aufgestellt werden konnte.

Nach dem feierlichen Hochamt in der Kapelle kam dem Vorsitzenden Peter Reiferscheid wieder die Aufgabe zu, die Gefallenenehrung am Ehrenmal vorzunehmen unter Beteiligung der Freiwilligen Feuerwehr und des Musikvereins. Dabei betonte er in seiner Ansprache u.a. wie wichtig ein solches traditionelles Gemeinschaftsfest vor allem in Krisenzeiten wie diesen ist. Wie wahr!

Danach zog der Kirmesumzug vom Marienplatz aus los zur altbekannten Ausgrabungsstätte des Kirmesknochens, wo die Junggesellen in gewohnter (zügigen) Manier das Kirmessymbol aus der Erde beförderten. 

Mit Fahne und Knochen voran ging es dann zum Wohnsitz der diesjährigen Maikönigin. Dort wurde für die diesjährigen Hoheiten, Lisa Kolvenbach und ihren Maikönig Justus Schmickler zum (ersten) Kirmestanz aufgespielt. 

Anschließend begab sich der Kirmestross zum Ortsvorsteher.  

Heinz durfte nach einem Gruß- und Dankeswort seine Frau Rita zum Ehrentanz auffordern.

Die ältere Kirmesschar bekam derweil ein Schnäpschen und die jüngere Truppe jede Menge Süßigkeiten ausgegeben. Familie Ramers hatte zur Feier des Tages und mit Blick auf das trockene, warme Wetter ihren Garten geöffnet, der ausgiebig zum Spielen einlud, was natürlich entsprechend genutzt wurde, auch von den älteren Kindern.

Danach zog die Kirmesgesellschaft in den festlich geschmückten Saal von Meiershof ein, den wir für die Kirmes dankenswerter Weise von Käsper und Ingrid wieder zur Verfügung gestellt bekommen hatten. Dort sorgte die Tanzband "De Schlengele" für beste Unterhaltung und viel Stimmung, u.a. auch mit wechselndem Bühnenoutfit. Natürlich durfte an diesem Abend das Hochlebenlassen des Maikönigspaares und eine Gesangseinlage des JGV nicht fehlen.

Sonntags führte der JGV Eifeltreu wieder ein Hahneköppen durch, natürlich mit einem täuschend echten Kunststoff-Federvieh. Ausgerechnet dem Vorsitzende Daniel Ramers gelang der entscheidende Schlag. Zur Hahnekönigin wurde spontan Paula Maur ernannt, die natürlich direkt zum Ehrentanz gebeten wurde. 

Im Anschluss konnte man es sich auf dem Spätschoppen an einem ausgesprochen umfangreichen Kuchenbuffet schmecken lassen, das von der weiblichen Abordnung des Junggesellenvereins bedient wurde. Herzlichen Dank an dieser Stelle für die zahlreichen Kuchenspenden.

Auch das frisch gezapfte Bier schmeckte den Gästen wunderbar, so dass die "schmucken" Helfer hinter der Theke alle Hände voll zu tun hatten.

Die Ahrhüttener Musikanten sorgten für die passende musikalische Unterhaltung im Saal, die wie immer alle Gäste begeisterte. Vielen Dank für den musikalischen Einsatz.

Der Nachwuchs amüsierte sich derweil auf der Hüpfburg, beim Kinderschminken und am Maltisch.

Montags stand nach traditioneller Art die Häusertaufe mit dem neuen "Taufkomitee" Paula Maur als Rednerin und Luca Roth als "Pastor" auf dem Programm. Treffpunkt für die regensicher ausgestatteten Teilnehmer war selbstverständlich der Meiershof.

Kurz nach 15.00 Uhr begab sich die Kirmesgesellschaft zunächst in den Rotländer zu Annabell und Fabian Giefer. 

Getauft wurde das Haus auf den Namen "Fortuna Alaaf".

Danach zog die Kirmesgesellschaft nur wenige Meter weiter die Straße hinauf zum Haus von Alexandra und Björn. 

Die beiden hatten sich mit Blick auf ihren geschichtsträchtigen Zaun den Hausnamen "Zum Zaunkönig" ausgesucht. 

Als drittes stand das Eigenheim von Klaus Hellenthal in der Reetzer Straße auf dem Programm.

Um den früheren Namen der Wiese beizubehalten wurde das Haus auf den Namen „Op Thieße Peisch“ getauft.

Als letztes wurde noch das neue Heim von Cetin und Vira in der Industriestraße von der Kirmesgesellschaft besucht.

Die beiden hatten sich als Taufnamen den Namen ihres kleinen Sohnes Damian ausgesucht. Wie kinderfreundlich die beiden unterwegs sind, zeigte sich vor allem an dem frisch hergestellten Popcorn, das besonders bei den Kleinsten gut ankam. 

Nach der Häusertaufe zog die komplette Kirmesgesellschaft, klein wie groß in den Saal von Meiershof ein, wo es für alle Gäste zunächst Freigetränke und später auch die obligatorischen Ehrentänze gab. Da hatten die Junggesellen, die auch den Thekendienst übernommen hatten, jede Menge zu tun.

Für die richtige Kirmesstimmung sorgte an diesem Abend wie immer und schon fast traditionell Roland, der auch besondere Wünsche der Gäste gerne erfüllte. Vielen Dank an Roland für die tolle musikalische Unterhaltung!

Insgesamt konnte zum Abschluss eine ausgesprochen positive Bilanz der Kirmes gezogen werden, woran Jana und Peter einen wesentlichen Anteil hatten. Ein ganz großes Dankeschön an die Beiden.

Ein herzlicher Dank geht natürlich auch an alle Helfer und Unterstützer aus Freilingen, die sich bereit erklärt haben, den Verein bei der Kirmesausrichtung (Auf- und Abbau, Theken- und Kassendiensten) tatkräftig unter die Arme zu greifen. Ohne die vielen fleißigen Hände ist die Durchführung einer dreitägigen Kirmes nicht möglich, so dass das Vereinskartell schon jetzt um Unterstützung auch im nächsten Jahr wirbt.

Ganz lieben Dank auch an den Musikverein Freilingen für die musikalische Begleitung der Kirmesveranstaltungen. Die Musikerinnen und Musiker haben einmal wieder ihr Bestes gegeben, und das bei allen Wetterbedingungen. 

Wir freuen uns schon auf die Kirmes 2027, zu der dann auch wieder alle herzlich willkommen sind, egal ob bei Regen oder Sonnenschein.

Übrigens, wer noch schöne Schnappschüsse von der diesjährigen Kirmes hat, darf diese gerne an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! senden, damit wir diese in unser Fotoarchiv stellen können. Danke!

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