...wünscht sich der JGV Freilingen für die traditionellen Treffen der Dorfjugend auf dem Dorfplatz in den kommenden Tagen mit Blick auf die Kirmesvorbereitungen und die Nacht zum 1. Mai. Bevor wegen nächtlicher Ruhestörung vorschnell die Polizei gerufen wird, bittet man um ein Gespräch und Kontaktaufnahme mit den Verantwortlichen vor Ort.
Überall auf den Dörfern kann man in den Tagen vor dem ersten Mai das rege Treiben der Junggesellenvereine beobachten: da werden große Mengen an Brennholz zusammengefahren, Sitzgelegenheiten gemütlich ausgestattet und zahlreiche Vortreffen abgehalten, bis es dann in der Nacht zum 1. Mai tatsächlich ernst wird mit dem Bäumeschmücken und -aufstellen.
In diesem Jahr meint es das sonnige, trockene Wetter besonders gut mit dem Vereinsnachwuchs, so dass man vermehrt gesellige Runden abhält. Das freut die Junggesellen, aber nicht unbedingt die Nachbarn, die sich durch die musikalisch umrahmten Sitzungen in ihrer Nachtruhe gestört fühlen.
So wie am vergangenen Samstag, als der JGV sich in Einstimmung auf die Mainacht und die kommende Kirmes auf dem Dorfplatz getroffen hatte und sich auf einmal einer alarmierten Polizeistreife gegenüber sah. Die Situation konnte schnell geklärt werden, die Beamten zogen nach einer entsprechenden Ansprache wieder ab.
Dennoch wünschen sich die Junggesellinnen und Junggesellen, dass sich gestörte Nachbarn vielleicht beim nächsten Mal zunächst in einem klärenden Gespräch an die Veranstalter vor Ort wenden, bevor man sich an staatliche Stellen wendet. Das erspart dem Nachwuchs den Ärger und der Polizei so manchen Einsatz.
Und vielleicht kann man bei einem gemeinsamen Kaltgetränk so manche Dinge direkt auf dem Dorfplatz auf dem Kompromissweg mit ein wenig Nachsicht und Verständnis klären.










