"Dat Wasser vun Frellenge es jot"...das gilt auch für die Badesaison 2018, die bald wieder losgehen wird. Das kann man schwarz auf weiß in einer Mitteilung des nordrhein-westfälischen Umweltministeriums lesen, nach der alle Badeseen im Umkreis „ausgezeichnet“ sind und damit die höchste Kategorie erreichen, die bezüglich der Badequalität der Gewässer erreicht werden kann.

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Damit niemand gesundheitliche Bedenken haben muss, wenn er bei einladendem Sommerwetter ein umliegendes Naturgewässer aufsucht, werden vor Beginn der Saison in jedem Jahr die aktuellen Gewässerkarten veröffentlicht. Dem Freilinger See ist dabei, wie schon in den vergangenen Jahren, auch dieses Mal wieder ausgezeichnete Wasserqualität bescheinigt worden.

Die NRW-Badegewässer haben weiterhin eine gute bis ausgezeichnete Wasserqualität. Das zeigen die Messungen der Gesundheitsämter, die die Badegewässer an den offiziellen Messstellen in NRW regelmäßig auf ihre Wasserqualität untersuchen.

So hat das Land Nordrhein-Westfalen im Jahr 2017 an 109 Messstellen die Wasserqualität mit "ausgezeichnet" bewertet, an sechs Messstellen mit "gut". Nur ein "ausreichend" erhielt der Rotter See in Troisdorf. Der Grund dafür sind Verunreinigungen mit Fäkalien durch eine große Population von Wasservögeln oder Wildgänsen. Zwei EU-Badegewässer in NRW sind noch nicht lange genug in der Bewertung und erhalten deshalb keine Auszeichnung. Diese wird erst vergeben, wenn in vier aufeinanderfolgenden Jahren eine gleichmäßige Wasserqualität nachgewiesen werden konnte. Eine endgültige Bewertung durch die EU steht noch aus.

Die EU-Badegewässer sind offiziell als Badegewässer bei den Behörden angemeldet und für das Baden freigegeben. Die Gesundheitsämter testen diese während der Badesaison mindestens alle vier Wochen und bewerten sie zuverlässig zusammen mit weiteren Daten. Die Messungen erfolgen dabei nach einer EU-weiten Richtlinie.

Anschließend werden diese Daten veröffentlicht. Wenn eine zu hohe Belastung mit Darmbakterien auftritt, wird ein Badeverbot erlassen. Man kann also in jedem Fall davon ausgehen, dass in einem zum Baden freigegebenen natürlichen Gewässer keine Gesundheitsrisiken zu befürchten sind.

Aufgrund der Ergebnisse aus 2017 ist der seit 1979 offiziell als EG-Badegewässer eingestufte, 11 ha große Freilinger See mit offiziell 263 m Badestrand auf der aktuellen Badegewässerkarte NRW als Badesee, an dem das Baden auf eigene Gefahr erlaubt ist, ebenfalls wiederholt mit ausgezeichneter Wasserqualität ausgewiesen worden. Er wies im letzten Jahr eine Mitteltemperatur von 16,9 Grad auf, Höchsttemperatur 21,2, Tiefsttemperatur: 12,6 Grad. Der pH-Wert lag im Schnitt bei 8,1: max: 8,9, min: 7,3; Sichttiefe: ein Meter.

 

Nähere Infos zu den Ergebnissen des Freilinger Sees auch unter folgendem Link: Wasserqualität Freilinger See

Übrigens, zu einer guten Gewässerqualität können auch die Badegäste eine Menge beitragen. Dazu gehört es zum Beispiel keine Wasservögel zu füttern, vor allem Müll und Unrat immer mitzunehmen und Verunreinigungen sofort der Kommune, der Stadt oder dem Kreis zu melden.

Na, da kann die Badesaison ja starten, auch wenn die Wassertemperaturen bei der letzten Messung am 7. Mai erst  15,5 Grad betrugen. Aber das wird sich ja hoffentlich schnell ändern...

Freilinger Infobox

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