Einen Schreck in der späten Nachmittagsstunde bekamen die Bewohner von Freilingen am Mittwoch, 13. April, als gegen 16.30 Uhr die Sirene aufheulte und kurze Zeit später das Einsatzhorn der Feuerwehr zu hören war. Noch beunruhigender war dann aber, dass das die Feuerwehrleute zu einem Einsatz im Ort selbst gerufen wurden.

(Fotos © Erwin Mungen)

Denn die Leitstelle in Euskirchen hatte um 16.37 Uhr einen "B 3" Einsatz aufgrund eines Wohnungsbrandes in der Steinstraße in Freilingen gemeldet. Da dies einen größeren bzw. schwerwiegenderen Einsatz bedeutet, wurde der kompletten Löschzug IV (Freilingen/Lommersdorf/Reetz/Rohr) alarmiert.

Neben der Polizei und einem Rettungswagen waren damit insgesamt 37 Feuerwehrleute, darunter auch Atemschutzgeräteträger, vor Ort. Die Reetzer Feuerwehrleute konnten dabei ihr neues Löschfahrzeug zum Einsatz bringen. 

Der Brand, der frühzeitig erkannt und gemeldet worden war, konnte unter der Leitung des Gemeindebrandinspektor Alfred Reintges und des Löschgruppenführers von Freilingen, Siegfried Bonzelet, umgehend gelöscht werden, so dass bereits nach 10 Minuten "Feuer aus" gemeldet wurde. 

Die Brandstelle befand sich in dem ehemaligen Ausstellungsraum von Otto Hermeling, in dem früher Motor-Cross Maschinen ausgestellt waren und in dem  jetzt verschiedene Elektrogroßgeräte abgestellt waren, die in Brand geraten und entsprechend starken Rauch verursacht hatten.

Dieser konnte aufgrund des eingesetzten Überdruckbelüfters ebenfalls relativ schnell aus dem Räumen entfernt werden. 

Allerdings führte die starke Rauchentwicklung dazu, dass die darüber liegende Wohnung zunächst einmal unbewohnbar ist. Die fünfköpfige Familie musste daher kurzfristig anderweitig untergebracht werden.

Bei aller Aufregung waren alle Beteiligten aber in jedem Fall erleichtert darüber, dass keine Personen zu Schaden gekommen sind und auch der angerichtete Sachschaden sich im überschaubaren Rahmen hält, nicht zuletzt dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr.

In jedem Fall zeigt dieser Einsatz wieder einmal, dass man sich im Brandfall auf die freiwillige Feuerwehr verlassen kann, die nicht nur schnell, sondern auch mit einer einsatzstarken Truppe mit ausreichend Mann und Gerät im Notfall vor Ort ist. 

An dieser Stelle daher einmal ein herzliches Dankeschön für diese Dienste für die Allgemeinheit!

 

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